Totalschaden – Wie läuft es ab?

Die Schadensabwicklung von Totalschäden birgt einige Besonderheiten, insbesondere wenn das KFZ finanziert oder geleast ist.

In der Regel ist das KFZ nach dem Autounfall nicht mehr fahrbereit, sodass es abgeschleppt werden muss. Folge dessen steht dann das beschädigte KFZ meist auf dem Gelände des Abschlepp-unternehmens. Hierbei fallen täglich Abstellgebühren von etwa 14 € an.

Als nächsten wird ein KFZ-Schadensgutachten durch einen KFZ-Sachverständigen erstellt. Hierzu ist es wichtig zu wissen, dass für die gegnerische Versicherung der Wiederbeschaffungswert und der Restwert des beschädigten KFZ eine zentrale Rolle spielt. Auf diesen beiden Werten basiert nämlich die Schadensabwicklung.

Abrechnung bei Totalschaden:

Wiederbeschaffungswert – Restwert = Schadenshöhe

(Wiederbeschaffungsaufwand)

Das heißt, wenn die gegnerische Versicherung Zweifel an dem vom KFZ-Gutachter ermittelten Wiederbeschaffungswert hat, wird die gegnerische Versicherung die Schadensabwicklung erst einmal blockieren und einen eigenen, meist merklich geringeren, Wiederbeschaffungswert ermitteln. Eine schnelle Anschaffung eines Ersatzfahrzeuges kann sich dann um mehrere Wochen bis Monate verschieben.

Um eine zügige Schadensabwicklung und damit zügige Anschaffung eines Ersatzfahrzeuges zu fördern, ist es somit notwendig den Wiederbeschaffungswert marktgerecht, detailliert und nachvollziehbar zu ermitteln. Das heißt, man kann im Gutachten im Detail nachlesen, wie der KFZ-Sachverständige auf den Wiederbeschaffungswert gekommen ist.

Fortsetzung folgt